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mpunkt Grafik zeigt ein blaues Titelbild zum Thema Direkt Marketing mit vielen Icons

Direkt Marketing

Heute befassen wir uns mit einem weiteren wichtigen Marketingbegriff, dem Direktmarketing. Das Verfahren wird im Unternehmensalltag oft angewendet, da es sich um eine spezielle Ansprache von Neu- und Stammkunden handelt.
Wir stellen Dir den Begriff kurz vor und zeigen Dir einige Beispiele auf. Im Anschluss gehen wir auf die Vor- und Nachteile ein und fassen alles noch einmal zusammen.

Zielgerichtete Kundenansprache mit Direktmarketing

mpunkt Grafik zeigt ein Megaphon als Icon zum Thema Kommunikation

Bei dieser Form geht es um die direkte Beziehung zum Kunden. Hier wird Wert daraufgelegt, dass jede Kontaktaufnahme eine persönliche und individuelle Marketingbotschaft enthält.
Die Versendung von Massenmails steht nicht im Vordergrund, sondern jede Person wird mit Namen angeschrieben. Die Angebote sind auf die Vorlieben und Interessen des Kunden ausgerichtet. Der Aufwand dieser Vorgehensweise ist höher, aber die Unternehmen versprechen sich davon einen größeren Erfolg.

Die direkte Ansprache hat einen psychologischen Effekt. Die Firma zeigt damit, dass sie Wert auf einen persönlichen Kontakt legt und jeden Kunden kennt. Hierbei geht es um eine persönliche Wertschätzung und Anerkennung. Dies hat natürlich den Effekt, dass eine Person vielleicht eher die Angebote anklickt, als wenn es sich um eine Massenversendung handelt. In der analogen Welt sprechen wir uns schließlich auch mit unserem Namen an.

Beispiele für das Direktmarketing

mpunkt Grafik zeigt ein Newsletter Icon

Ein sehr gutes Beispiel ist der persönliche Kundenkontakt auf Messen. Im Voraus werden meist individuelle Einladungen ausgesprochen, die Unternehmensvertreter direkt am Messestand zu treffen. Die persönliche Einladung hat einen exklusiven Charakter und zeigt, dass der Kunde dem Unternehmen wichtig ist.
Es wird zum Beispiel eine spezielle Mail verfasst, die sich ausdrücklich an den Adressaten richtet. Das Treffen ist meist mit exklusiven Produktvorstellungen verbunden. Dadurch wird der besondere Aspekt des Treffens noch einmal unterstrichen.

Einige Hersteller wenden diese Strategie auch an, um zu besonderen Veranstaltungen einzuladen. Hier hat nur ein begrenzter Kreis von Kunden und Journalisten eine Einladung erhalten. Das Ganze wird als riesiges Marketingevent verkauft und der Termin für die Veranstaltung wird lange Zeit geheim gehalten. Das steigert natürlich die Spannung und jede Person hofft darauf, zum Event kommen zu dürfen.

Das Direktmarketing wird auch gerne bei der Versendung von Newslettern angewendet. Es wird ein personalisiertes Anschreiben erstellt, das die Vorlieben und Interessen der ausgewählten Person wiedergibt. Selbstverständlich sind eine persönliche Anrede und der exklusive Charakter gleich mit eingebaut. Oft fallen hier die Worte „extra für Sie zusammengestellt und ausgesucht“, „der folgende Rabatt ist nur für Sie“. Dies soll noch einmal untermauern, dass es sich um ein ganz spezielles Angebot für den Kunden handelt.
Auch die klassische Werbesendung per Post hat sich bewährt. Hier werden zum Beispiel persönliche Karten verfasst, die sich direkt an den Empfänger richten. Sie sind in vielen Fällen sehr kurz verfasst und enthalten ein persönliches Angebot für den Adressaten.
Die Versendung dieser personalisierten Karten ist recht einfach, denn verschiedene Anbieter kümmern sich um die Abwicklung der Sendungen.
Ein Schreiben in Form einer Postkarte erfordert außerdem nicht viel Vorbereitungszeit. Meist folgen ein paar kurze Sätze, die den Kunden auf den Rabatt, ein Gewinnspiel oder ein weiteres Angebot hinweisen.

Vorteile des Direktmarketings

Der größte Pluspunkt besteht darin, dass Du den Kunden persönlich ansprichst. Es geht hier nicht um die Versendung von Massenmails, um möglichst viele Kunden zu erreichen. Vielmehr wird die Exklusivität der Beziehung hervorgehoben.
Die Kosten für die Erstellung von personalisierten Anschreiben halten sich ebenfalls in Grenzen. Dies ist natürlich auch anhängig von der Größe der verwendeten Adressdatenbank. Wählst Du aber einen kleinen Kreis aus, so brauchst Du nicht soviel Geld auszugeben wie für größere Kampagnen.

Nachteile des Direktmarketings

Der größte Nachteil besteht darin, dass Du nur eine begrenzte Gruppe an Personen auswählst. Der Vorteil des persönlichen Kontakts kann sich auch zum Nachteil entwickeln. Das Risiko ist höher, dass die Kampagne doch kein Erfolg wird.
Bei der Versendung von Massenmails ist es wahrscheinlicher, dass Du eine größere Menge an Personen erreichst, die Dein Produkt oder Deine Dienstleistung kaufen.
Außerdem musst Du beim Direktmarketing noch mehr auf den Datenschutz achten. Beim Massenmailing verwendest Du in der Regel nur die E-Mail-Adressen. Beim Direktmarketing stehen Dir viel mehr Angaben zur Verfügung. Du hast die Adresse, den Namen der Person und viele weitere relevante Daten. Du musst Dir aber für die Kontaktaufnahme das Einverständnis der Person holen. Es kann Dir hier passieren, dass jemand nicht von Dir angeschrieben werden möchte.
Das ist auch der Fall, wenn Du auf Adressdatenbanken von fremden Anbietern zurückgreifst. Ein Restrisiko besteht immer.

Abschließende Zusammenfassung

Das Direktmarketing stellt eine gute Möglichkeit dar, um auf eine andere Art und Weise mit Kunden in Kontakt zu treten. Es ist eine Strategie, die von den herkömmlichen Marketingmethoden abweicht. Sie ist persönlicher und näher an den Interessen und Vorlieben der Person dran.
Du erschließt Dir mit dem Direktmarketing einen neuen Vertriebskanal, den Deine Konkurrenz noch nicht in Betracht gezogen hat. Das Direktmarketing kann somit ein entscheidender Vorteil sein, um Dich von den anderen Anbietern abzuheben. Du solltest es auf jeden Fall als Methode verwenden.

Was unsere Internetagentur sonst noch alles leistet erfährst Du hier.

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