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Influencer - die neuen Meinungsmacher

Die sogenannten Influencer sind die aktuellen Stars des Internets. Sie bestimmen vor allem in den sozialen Netzwerken, was aktuell angesagt ist und was nicht. Zu den Influencern gehören Blogger, YouTuber und weitere Spezialisten zu einem bestimmten Thema. Diese Personen haben sich im Laufe der Zeit einen Namen gemacht und sich eine gewisse Reputation angeeignet. Dazu gehört auch der Aufbau einer großen Fangemeinde, welche die aktuellen Beiträge verfolgt und kommentiert.

Influencer eignen sich besonders als Multiplikator, um neue Produkte oder Dienstleistungen zu verbreiten.

Viele Unternehmen haben das Influencer-Marketing für sich entdeckt. Die Influencer bieten eine optimale Möglichkeit, ein anderen Marketingkanal für die eigene Produktvermarktung zu nutzen. Die bereits beschriebene Reputation und Reichweite der Influencer hat eine enorme Anziehungskraft für Unternehmen, denn es können dadurch Kundengruppen erreicht werden, an die vorher nicht einmal zu denken gewesen wäre.

Ist der Influencer selbst von der Dienstleistung oder dem Produkt des Unternehmens überzeugt, so stellt er eine glaubwürdige Quelle dar und seine „Fans“ vertrauen auf sein Urteil.

Die Unternehmen haben es somit leichter, Ihre Produkte an den Markt zu bringen und ersparen sich dadurch aufwendige und kostspielige Werbekampagnen.

Den passenden Influencer finden

Eigentlich kann sich jeder schon als Influencer bezeichnen, auch wenn er vielleicht nicht alle dargestellten Voraussetzungen dafür erfüllt. Es gibt keinen Abschluss und keine gesetzlichen Bedingungen, um sich Influencer zu nennen. Daher ist es für Unternehmen manchmal sehr schwierig, den passenden Multiplikator auszuwählen. Gerade auf YouTube tummeln sich zahlreiche Influencer, die zu allen möglichen Themen etwas zu sagen haben. Dadurch gerät ein Unternehmen schnell in Gefahr, den falschen Experten auszuwählen.

Wählt ein Unternehmen den Influencer nicht sorgfältig aus, so kann die Kampagne schnell in eine nicht beabsichtigte Richtung gehen. Influencer, die sich nicht in dem Bereich auskennen und Beiträge verfassen, die völlig aus dem Kontext gerissen sind, sind die Folge. Dies ist schon einigen größeren Unternehmen passiert, daher sollte man sich vorab die Beispiele im Internet anschauen, die nicht funktioniert haben. Aus den Fehlern von anderen kann man für sich die richtige Strategie entwickeln, um eine sinnvolle Werbe-Kampagne zu starten.

Inhaltsbild Influencer-Marketing Youtuber

Eine Influencer-Kampagne starten

Ist der passende Influencer gefunden, so muss im nächsten Schritt die beste Kampagne ausgewählt werden. Viele Unternehmen greifen meist auf die Methode zurück, dass der Influencer auf seinen Blog über das Produkt oder die Dienstleistung einen Erfahrungsbericht verfasst. Hier stellt sich allerdings die Frage, ob die Reichweite ausreichend ist, um eine Vielzahl an potenziellen Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Deshalb ist es an dieser Stelle empfehlenswert, die sozialen Medien mit zu berücksichtigen. Ein Blogbeitrag in Kombination mit einem Videobeitrag auf YouTube und anschließender Verbreitung über Facebook und Co. kann durchaus sinnvoll sein.

Wie viel Geld ein Unternehmen für eine Influencer-Kampagne in die Hand nehmen möchte, hängt natürlich von dem jeweiligen verfügbaren Budget ab. Eines sollte man sich als Unternehmen aber im Klaren sein. Ein bekannter Meinungsgeber mit einer großen Anzahl an Fans ist sicherlich nicht gerade preiswert. Für die Verbreitung über die sozialen Kanäle und die Erstellung von Videomaterial muss ebenfalls einiges an Geld in die Hand genommen werden. Hierbei ist also abzuwägen, ob der Nutzen die eingesetzten Kosten überwiegt.

Gefahren im Influencer-Marketing 

Eine Gefahr, die lange Zeit von Influencern und Unternehmen vernachlässigt worden ist, ist die Verbreitung von Schleichwerbung. Eigentlich muss jeder YouTuber oder Blogger darauf hinweisen, dass es sich bei einem Bericht über ein Produkt oder eine Dienstleistung um Werbung handeln kann. Dies ist der Fall, wenn die Person Geld von dem Unternehmen erhält. In vielen Fällen wird aber meist darauf gar nicht hingewiesen. Dies kann schnell zu Problemen führen, denn der Hinweis auf Werbung ist gesetzlich vorgeschrieben.

Inhaltsbild Influencer-Marketing Rechtliches

Daher sollte man als Unternehmen immer darauf achten, dass die Vorschriften eingehalten werden, auch wenn es eigentlich Aufgabe des jeweiligen Influencers ist.

Des Weiteren muss man sich als Unternehmen darauf einstellen, dass der Meinungsgeber sich natürlich nicht nur positiv über ein Produkt oder eine Dienstleistung äußern kann. Eine Bezahlung setzt eigentlich nicht voraus, eine durchweg positive Meinung abzugeben.

Im Rahmen des Storytellings gibt es eigentlich keine Grenzen, was die Inhalte der Geschichte betrifft und die Kreativität kann sich frei entfalten. So greifen aktuell Modehersteller auf das Storytelling zurück und verbinden ihre Modeprodukte mit der Geschichte und dem Alltag ihrer Mitarbeiter. Auf den Blogseiten werden die Mitarbeiter mit ihren jeweiligen Tätigkeiten und privaten Hobbies vorgestellt und tragen dabei ihre Lieblingskleidung. Am Ende der Geschichte kann man dann den jeweiligen Look des Mitarbeiters gleich online bestellen, wenn man sich emotional angesprochen fühlt und sich mit dem Look und der Figur des Mitarbeiters identifiziert.

Somit ist das Storytelling eine einfache Form, um den eigenen Blog mit guten Inhalten zu füllen und gleichzeitig den Nutzer zum Kauf zu animieren.

Vorteile und Nachteile des Storytellings 

Der Vorteil des Storytellings liegt darin, dass es eine neue Art und Weise ist, um seinen Dienstleistung oder sein Produkt an die Kunden zu bringen. In der alltäglichen Flut an Informationen ist es eine gute Möglichkeit, um Aufmerksamkeit zu generieren. Wir Menschen fühlen uns von emotionalen Momenten angesprochen und wollen mit den Personen mitfühlen und uns mit ihnen identifizieren. Je besser das im Storytelling gelingt, desto besser ist auch das Ergebnis und die Verbreitung des eigenen Produktes.

Wie aber bei jeder Kampagne, die über das Internet gestreut wird, besteht auch hier die Gefahr einer negativen Reputation. Eine Geschichte, die einem selbst als durchaus gut durchdacht oder strukturiert vorkommt, kann beim Zielpublikum ganz anders ankommen bzw. missverstanden werden. Dies ist schon den besten Geschichtenerzählern passiert, deshalb sollte man sich vor Veröffentlichung stets im Klaren darüber sein, dass die Geschichte auch negativ aufgefasst werden kann. Um diese Gefahr einzuschränken, ist es ratsam, einer ausgewählten Gruppe die Story vorab zu präsentieren. Hier kann festgestellt werden, wie die Geschichte ankommt und ob die beabsichtigte Botschaft vermittelt wird. Damit steht einem erfolgreichen Storytelling eigentlich nichts mehr im Wege.