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Interaktiven Content in die eigene Website einbinden

Ein ansprechender Inhalt, der gut recherchiert ist und dem Nutzer einen wirklichen Mehrwert bietet, reicht heutzutage vielen Website-Betreibern nicht mehr aus. Die Wichtigkeit des Websitecontents haben viele Personen für sich entdeckt, sodass sich dadurch kein echtes Alleinstellungsmerkmal mehr ergibt. Aus diesem Grund hat sich die Idee entwickelt, interaktiven Content in die eigene Website einzubauen. Mit interaktivem Inhalt muss sich der Nutzer direkt auseinandersetzen bzw. beschäftigen. Der Besucher konsumiert die Inhalte nicht nur, sondern soll eine bestimmte Handlung ausführen. Gute Beispiele für einen interaktiven Content sind Gehaltsrechner oder Gewinnspiele. Der Vorteil von interaktiven Inhalten besteht darin, dass sich der User diese besser merken und länger im Gedächtnis behalten kann. Bei schwierigen Quizfragen oder Fragestellungen wird der Nutzer zum Denken angeregt und verinnerlicht die Inhalte nicht nur. Er ist sozusagen mit all seinen Sinnen in die Aktion eingebunden, was wiederum die Aufmerksamkeitsspanne vergrößert. Im Rahmen der Kundenbindung ergibt sich der Vorteil, dass die Verweildauer auf der eigenen Website erhöht wird. Zusätzlich wird die Reichweite maximiert, was zur Generierung von neuen Kundengruppen beiträgt.

Einige Beispiele für interaktiven Content

Ein bekanntes Beispiel für interaktiven Content sind Konfiguratoren. Mit ihrer Hilfe kann der User sich sein Traumauto oder Lieblingskleidungsstück selbst zusammenstellen. Auf den Websites der Autohersteller und auf den Onlineshops der Kleidungsanbieter sind diese Konfiguratoren meist eingebaut. Ein weiteres Beispiel stellen interaktive Infografiken dar, mit denen sich der User virtuell auf Erkundungstour begeben kann. Möbelhäuser wenden diese Verfahrensweise gerne an, um den Besucher durch eine virtuelle Küche oder ein virtuelles Schlafzimmer zu führen. Die bereits beschrieben Kalkulatoren und Gehaltsrechner sind ebenfalls im Internet weit verbreitet. Sie stehen dem Nutzer in vielen Fällen kostenlos zur Verfügung und bieten Berechnungen zu fast allen relevanten Fragestellungen an. Quizze und Rätsel sind eine gute Möglichkeit, um den User für ein bestimmtes Thema zu begeistern.

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Die Themenvielfalt ist schier unendlich und eine kleine Belohnung am Ende schafft einen zusätzlichen Anreiz. Ein bekanntes Beispiel sind Wissensrätsel und Preisrätsel. Außerdem kommen Umfragen zur Anwendung, mit deren Hilfe wichtige Fakten zur gewünschten Zielgruppe erhoben werden. Die Umfrage ist meist mit einer kleinen Entlohnung verbunden, um den User überhaupt zum Ausfüllen des Fragebogens zu bewegen. Wichtig hierbei ist, dass die Datenschutzregeln eingehalten werden. In der letzten Zeit ist der Einbau von interaktiven Videos immer beliebter geworden. Sie sorgen für eine hohe Verweildauer und eine hohe Aufmerksamkeitsspanne, wenn sie gut gemacht sind. Ein weiteres Beispiel stellen interaktive E-Books dar, die sich der User herunterladen kann oder direkt auf der Seite durchblättert. Viele Websitebetreiber integrieren Webinare in die eigene Site, die hilfreiche Tipps zu einer bestimmten Themenstellung liefern. Diese Methode stellt eine der besten Möglichkeiten dar, Kunden mit interaktivem Content an sich zu binden. Auch Spiele sind ein gutes Beispiel für interaktive Inhalte. Die kostenlosen Browsergames können nur auf der jeweiligen Website geöffnet werden. Sie sind einfach gestaltet und sorgen trotzdem für ein enormes Suchtpotenzial bei den Usern. Der Vorteil der Spiele liegt gerade in ihrer simplen Gestaltungsweise, denn dadurch tragen sie zu einer kurzweiligen Ablenkung vom Alltag bei.

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Tools zur Erzeugung von interaktivem Content

Zur Erstellung von interaktivem Content steht Dir eine Vielzahl an Werkzeugen zur Verfügung. Mit dem Tool thinglink lassen sich Videos und Bilder nach Deinen Wünschen und Vorstellungen gestalten. Die Bedienbarkeit ist einfach und das Programm wird Dir in einer kostenlosen und kostenpflichtigen Version angeboten. Mit dem Werkzeug infogram kannst Du Deine eigene Infografik auf simple Art und Weise zusammenstellen. Auch hier steht Dir wieder eine kostenlose und kostenpflichtige Version zur Verfügung. Mit dem Tool mapme ist es möglich, interaktive Straßenkarten zu erzeugen. Der umfassende Zugriff auf das Programm ist mit Kosten verbunden. Eine weitere Möglichkeit stellt Qzzr dar. Mit dem kostenpflichtigen Programm kannst Du Dein eigenes Quizz erstellen und in Deine Website einbauen. Als Vorlage bietet Dir das Tool bereits einige Fragestellungen an, die Deine potenzielle Zielgruppe interessieren könnten. Mit dem Tool h5P kannst Du Dir selbst ein kleines Spiel basteln. Das Gute daran ist, dass es frei verfügbar ist und sich in fast alle gängigen CMS-Systeme einbauen lässt. Für die Erstellung von Umfragen eignen sich Programme wie SurveyMonkey oder freesurveycreator. Webinare können zum Beispiel mit dem kostenpflichtigen Programm GoToWebinar erstellt werden.

Abschließendes Fazit zu interaktivem Content

Die obigen Ausführungen haben Dir nun verschiedene Wege aufgezeigt, um interaktiven Content in die Website einzubauen. Die Möglichkeiten und Beispiele, Deine User für die eigenen Inhalte zu begeistern, sind schier unendlich. Sie reichen von einfachen Umfragen bis hin zu komplexen Infografiken. Auf jeden Fall solltest Du die Möglichkeiten des interaktiven Contents in Betracht ziehen, wenn Du die Reichweite Deiner Site erhöhen möchtest. Die verschiedenen Werkzeuge helfen Dir bei der Erstellung der Inhalte. Wichtig ist, dass Du Dich auf eine bestimmte Verfahrensweise festlegst und Deine Site nicht mit den unterschiedlichsten interaktiven Elementen überhäufst. Der interaktive Content sollte immer zu Deiner jeweiligen Zielgruppe und zur Themenstellung passen. Dann steht der Erstellung von interaktiven Inhalten nichts mehr im Wege.

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