Das Prinzip Intranet

Ein Intranet ist dazu gedacht, dass berechtigte Teilnehmer einfach untereinander kommunizieren und Informationen austauschen können. Voraussetzung dafür ist, dass die entsprechenden Teilnehmer oder Benutzer sich innerhalb eines festgelegten Netzwerks befinden. Angenommen, ein Unternehmen möchte ein firmeninternes Intranet aufbauen, so werden verschiedene Hardwarekomponenten zur Etablierung benötigt. Dazu zählen neben leistungsfähigen Servern auch entsprechende Endgeräte für die User wie z.B. Desktop Rechner, Tablets und Smartphones.

Die verschiedenen Informationen/Daten können sodann mit verschiedenen Übertragungsprotokollen (HTTP oder TCP)  untereinander ausgetauscht werden. Dies kann sogar dann stattfinden, wenn eine räumliche Trennung vorliegt (z.B. Außendienststelle). Ein solcher Zugriff auf das Intranet findet dann über einen VPN-Tunnel statt.

Wie Sie sich wahrscheinlich schon vorstellen können, ist der Zugriff zum Intranet nur für ausgewählte Teilnehmer möglich (z.B. alle Mitarbeiter eines Unternehmens). Das heißt konkret, dass für jeden einzelnen Benutzer Zugriffsrechte erstellt und zugewiesen werden müssen. Um die Zugriffssicherheit zu erhöhen, durchlaufen alle einzelnen Teilnehmer des Intranets einen Anmeldeprozess. Dazu wird in der Regel ein Benutzername und ein Passwort abgefragt.

Wozu ein Intranet?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten und Anwendungsbereiche, wo ein Intranet zum Einsatz kommen kann auch wenn es bei weitem nicht mit der Vielfalt des WWW zu vergleichen ist.

So wird beispielsweise ein Intranet sehr häufig dazu eingesetzt, den Kommunikationsfluss eines Unternehmens oder einer Behörde möglichst unkompliziert aufrechtzuerhalten. In großen Unternehmen sind so auch häufig verschiedene Abteilungen bzw. Bereiche über kurze Wege miteinander verbunden. Gerade hierzu ist es von besonderem Vorteil, wenn Informationen schnell an alle Mitarbeiter weitergegeben werden können. Durch bestimmte Zugriffsstrukturen und Benutzerrechten ist es auch möglich wichtige Daten bzw. Informationen in personalisierter Form an bestimmte Nutzer zu verteilen.

In größeren Unternehmen und Behörden ist es auch üblich, dass interne Datenbanken mit in ein Intranet integriert werden.  Ein sehr wichtiger Punkt hierzu ist die Optimierung innerbetrieblicher Abläufe, da somit Daten noch schneller ausgesteuert, abgerufen und weiterverarbeitet werden können.

Der wohl maßgeblichste Vorteil eines Intranets liegt darin, dass es den Benutzern keine Grundkenntnisse voraussetzt. Speziell die Verwendung eines Browsers als Zugriffsschnittstelle, stellt die Benutzer nur selten vor größere Hürden. Auch ist es von Vorteil, dass der Arbeitsfluss der Teilnehmer deutlich verbessert werden kann. Dies liegt nicht nur daran, dass Daten zentral gespeichert und abgerufen werden können, sondern auch daran, dass die Zusammenarbeit von Mitarbeitern verbessert werden kann. Besonders ist dies der Fall, wenn die Mitarbeiter räumlich getrennt sind, also beispielsweise in unterschiedlichen Firmengebäuden sitzen.

Wer braucht nun ein Intranet?

In den meisten Fällen kommt ein Intranet bei großen Unternehmen oder Behörden zum Einsatz. Denn hat ein Unternehmen sehr viele Mitarbeiter ist es leider nicht allzu selten das der Informationsfluss ins Stocken geraten kann. Hierbei kann ein Intranet immens helfen, eine gesunde Kommunikationsstruktur aufrechtzuerhalten.


Fazit: In der Regel setzen Unternehmen mit weitreichenden Strukturen oder räumlich getrennten Arbeitsplätzen immer ein Intranet ein. Somit kann jeder Mitarbeiter schnell und einfach mit den gleichen und vor allem aktuellen Informationen versorgt werden.