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Was eine Internetagentur so alles leistet

Was eine Internetagentur so alles leistet

Internetagentur, böhmisches Dorf? Nicht doch!

Füllen Sie Ihre Kaffee- oder Teetasse doch geschwind noch einmal auf und machen Sie es sich dann mit unserem Blog bequem. Heute sprechen wir einfach mal über grundlegende Dinge im Leben einer Internetagentur und darüber, an was ihre Mitarbeiter den lieben langen Tag rumwerkeln – und warum. Dabei schleudern wir Ihnen weder Fremdwörter noch Fachbegriffe um die Ohren, versprochen!

Richten wir unseren Blick eingangs doch auf Wikipedia. Das umfangreichste Lexikon der Welt schreibt: „Eine Internetagentur ist ein auf Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen, welches im Auftrag von Kunden die Konzeption, Gestaltung, Programmierung und Pflege von Websites, Blogs und anderen digitalen Kommunikationskanälen übernimmt.“ Gar nicht schlecht als Zusammenfassung. Grundsätzlich übernimmt eine Internetagentur also alle Dienstleistungen, die rund um eine Webpräsenz – umgangssprachlich auch Website oder Homepage genannt – entstehen. Um sich vom doch recht harten Wettbewerb abzugrenzen, bieten darüber hinaus die meisten Internetagenturen zusätzliche Leistungen an.

Vom Webdesign zum Responsive Webdesign

Ohne Webpräsenz ist man schlicht und einfach nicht im Web vertreten. Es bedarf wohl keiner weiteren Erläuterungen, dass sich dies in unserer heutigen Digital- und Mediengesellschaft niemand mehr erlauben kann. Webseiten wirken wie Visitenkarten und sind in der Regel das erste, was potenzielle Kunden oder künftiger Partner von einem sehen. Daher sollten sie überzeugen!

Eine Internetagentur hilft dabei: Sie erstellt das „Webdesign“, d.h. sie konzipiert für ihre Kunden Websites und stellt sie online. Noch bis vor einigen Jahren verdienten Internetagenturen damit ihre meisten Brötchen. Doch Sie ahnen es, die Zeiten haben sich auch hier gewandelt: Website-Pakete von der Stange ermöglichen es heute auch weniger Bewanderten, sich für überschaubares Geld eine Internetpräsenz zu erwerben und diese selbst zu betreuen – ohne jegliche Programmierkenntnisse. Das Ergebnis? Nunja, wir sagen höflich „ist Geschmackssache!“.

Heutzutage spielt das so genannte „Responsive Webdesign“, das „reagierende Webdesign“, eine wichtige Rolle in Internetagenturen. Dies bedeutet, die Website reagiert automatisch auf bestimmte Eigenschaften des benutzten Endgeräts: Egal, ob Sie die Webpräsenz an Ihrem PC, Laptop, Smartphone oder Tablet betrachten – die Seiten sehen immer aus wie aus dem Ei gepellt. Die Anordnung und Darstellung der einzelnen Elemente, Navigationen, Seitenspalten und Texte sind stets optimal; die Nutzung unterschiedlicher Eingabemethoden ist ebenfalls mit berücksichtigt, beispielsweise Klicken und Überfahren mit der Maus sowie Tippen und Wischen auf dem Touchscreen.

Benutzerfreundlichkeit & hochwertiger Inhalt

Eine gute Internetagentur lässt bei der Entwicklung des Webdesigns bzw. des Responsive Webdesigns größte Sorgfalt hinsichtlich der Usability walten. Ach Verzeihung, wir wollten ja Fremdwörter vermeiden – sagen wir also einfach Bedienbarkeit oder Benutzerfreundlichkeit. Für Außenstehende sind die Grundprinzipien eines guten Webdesigns und somit einer hohen Benutzerfreundlichkeit oft nur schwer zu durchschauen. Eine professionelle Internetagentur hingegen weiß genau, worauf es ankommt, damit jedem Nutzer zu jedem Zeitpunkt seines Aufenthalts auf der Website klar ist „wo bin ich?“, „wohin will ich?“ und „wie komme ich da hin?“ – und ist ein versierter Partner bei der individuellen Programmierung: Mit Hilfe ihrer hohen technischen Kompetenz und jahrelangen Erfahrung entwickeln die Experten immer wieder maßgeschneiderte Lösungen, um ihre Kunden im Wettbewerb zu unterstützen und zu stärken; dabei setzen die Programmierer auch stets das i-Tüpfelchen auf die Website, beispielsweise hinsichtlich geringer Ladezeiten.

Ja, Sie merken schon, in den letzten Jahren sind die Aufgaben einer Internetagentur komplexer geworden – und gehen übrigens inzwischen weit über das Webdesign hinaus: Neben dem Erscheinungsbild kommt es nämlich ganz gewaltig auf den Inhalt der Website an! Daher sollte eine Internetagentur heute sehr gut texten können und mit dem ganz speziellen Textkonzept vertraut sein, das Suchmaschinen erwarten. Denn nur dann finden Google & Co. die Inhalte der betreuten Website auch tatsächlich und spucken sie in den Suchergebnissen mit aus.

Web-Analysen zur gezielten Anpassung

Internetagenturen können aber noch mehr, beispielsweise so genannte Webcontrolling-Software installieren und auswerten. Wie der Name schon sagt, ermöglichen diese Programme die volle Kontrolle der Webpräsenz sowie eine Analyse ihrer Besucher. Beantworten lassen sich beispielsweise Fragen wie

  • Über welche Suchbegriffe sind die Besucher auf die Homepage gekommen?
  • Welche Klickpfade haben die User dort beschritten?
  • An welchen Stellen verlassen die Interessenten den Internetauftritt?
  • Ist das Webdesign zu optimieren, weil die Besucher bestimmte Inhalte nicht aufrufen?
  • Auf welchen Unterseiten halten sich die Nutzer am längsten auf?

Die Antworten hierauf liefern interessante Einblicke in die Akzeptanz eines Internetauftritts. Hieraus wiederum lassen sich weitere Schritte hinsichtlich Suchmaschinenmarketing (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) ableiten. Womit wir auch schon beim letzten Aspekt wären – Sie haben noch Kaffee oder Tee in Ihrer Tasse?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) – das steckt dahinter

Suchmaschinenoptimierung ist ein wahrlich weites Feld – wir könnten einen eigenen Blog nur zu diesem Thema einrichten, wenn wir wollten. Wollen wir aber nicht. Zumindest hier und jetzt nicht. Es ist jedoch faszinierend, der Komplexität dieses Bereichs quasi beim Wachsen zuzuschauen. Immer neue Rankingfaktoren der Suchmaschinen erfordern einen ständigen Wandel und eine Anpassung der Internetagenturen. Was so alles über die Platzierung in den Suchergebnissen entscheidet?

  • Nach wie vor sind neue Inhalte einer der wichtigsten Aspekte, um eine Webpräsenz in den Ergebnissen der Suchmaschinen nach oben zu bringen: Neuer Content fließt in den Bewertungsalgorithmus der Suchmaschinen ein, Webseiten sollten also unbedingt leben.
  • Beim Thema Linkbuilding, also Linkaufbau, hat eine starke Veränderung Einzug gehalten: Der Weg ist „Weg von der Masse, hin zur Klasse“; daher sind heute, im Gegensatz zu früher, Links aus kostenlosen Verzeichnissen kontraproduktiv.
  • Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. sind hingegen mittlerweile ein „must have“. Sie bilden einen essentiellen Bestandteil des Suchmaschinenrankings, daher sollte sich jedes Unternehmen mit einer Präsenz in den sozialen Medien beschäftigen.

Fazit – zum letzten Schluck aus Ihrer Tasse: Mit klassischem Webdesign und Programmieren allein kommt eine Internetagentur heute nicht mehr weit. Wir finden das gut so, denn wie heißt es immer so schön: „Stillstand ist Rückschritt.“