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mpunkt Blogbeitragsgrafik Bidschirm mit Stift und Rakete

Website-Relaunch Teil 1

Einen Website-Relaunch richtig umsetzen Teil 1

In den nächsten Beiträgen befassen wir uns mit der Frage, welche Faktoren bei der Neugestaltung einer Website beachtet werden müssen. Viele denken, dass es mit der Umgestaltung des Layouts und der Inhalte getan ist. Doch ein Relaunch ist ein aufwendiger Prozess, der eine Menge Energie erfordert. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich die einzelnen Kriterien noch einmal vor Augen zu führen. Dabei befassen wir uns in mehreren Abschnitten mit diesem Thema, da man hier sehr viel falsch machen kann. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um die Vorbereitung des Relaunch. An dieser Stelle konzentrieren wir uns nur auf die wesentlichsten Umsetzungspunkte.

mpunkt Blogbeitragsgrafik Informationsblatt mit Lupe

Eine gute Vorbereitung ist das Wichtigste

Bevor Du mit der eigentlichen Umsetzung beginnst, solltest Du alle relevanten Informationen über die bestehende Website zusammentragen. Dazu gehört zum Beispiel die komplette Erfassung der Seitenstruktur oder die Identifizierung der wichtigsten Suchbegriffe. Du solltest Dir auch vor Augen führen, über welche Kanäle die Besucher Deine Site erreichen. Dies können die sozialen Medien sein oder die Suchmaschine selbst. Du solltest so viele Informationen über die Site sammeln wie möglich. Dies erspart Dir am Ende des Relaunch viel Zeit und Du überträgst alle wichtigen Informationen auf den neuen Websitekanal.

Daten zur Besuchshäufigkeit und Verweildauer findest Du in Google Analytics. Anhaltspunkte zur Seitenstruktur und Sitemap bekommst Du in der Search Console. Auch die Inhalte, Bilder und Videos solltest Du gut dokumentieren. Am besten ist, Du erstellst eine komplette Checkliste, in der Du alle relevanten Informationen festhältst. Dadurch entgehen Dir keine wichtigen Informationen mehr und Du hast alles fest im Blick.

mpunkt Blogbeitragsgrafik Mindmap für Strukturaufbau

Räume Deine Website auf

Bevor Du alle Inhalte auf Deine neue Site packst, solltest Du Dir überlegen, was überhaupt in die neue Version integriert wird. Bei der Datensammlung stellst Du sicherlich fest, dass einige Inhalte veraltet sind oder schon gar nicht mehr existieren. Das kannst Du zum Beispiel an der Seitenstruktur und Linksstruktur feststellen. Ein Relaunch ist die beste Möglichkeit, um alte Inhalte aufzudecken. Google wird es Dir danken, denn nicht erreichbare Inhalte oder veraltete Informationen wirken sich negativ auf das Ranking der Website aus. Beim Aufräumen solltest Du Dir folgende Fragen stellen. Brauche ich die Inhalte noch, haben sie noch eine Relevanz für meine Leserschaft, funktionieren alle Links wirklich? Dieser Arbeitsschritt ist gerade bei sehr umfangreichen Sites aufwendig. Doch die investierte Zeit lohnt sich. Dabei solltest Du aber darauf achten, dass keine gut besuchten Seiten von Dir aussortiert werden.

Zur Ermittlung der Seitenstruktur und Linkaufstellung stehen Dir verschiedene Tools zur Verfügung. Dazu gehört zum Beispiel Screaming Frog.
Du kannst die Links und Inhalte über das jeweilige CMS-System unkompliziert löschen. Dabei musst Du aber darauf achten, dass die Fehlerseiten benutzerfreundlich und Suchmaschinenfreundlich gestaltet sind. Das Layout sollte an die Seite angepasst sein und durch einen sinnvollen Text ergänzt werden. Ein Link zur Startseite ist wünschenswert und die Integration eines Suchfeldes. Hinzu kommt die generelle Navigationsstruktur. Die Fehlerseite sollte sich nahtlos ins Layout und Design der Website integrieren. Diese Maßnahme ist sinnvoll, wenn sich die Inhalte noch im Index befinden bzw. von den Usern noch gefunden werden können.

Damit Du der Suchmaschine mitteilen kannst, dass die gewünschte Site nicht mehr verfügbar ist, ist die Einrichtung eines 410-Codes sinnvoll. Diese Meldung veranlasst die Suchmaschine endgültig, die Seite aus dem Index zu nehmen bzw. zu löschen. Ein 404-Code ist an dieser Stelle nicht sinnvoll, da hier der Bot immer wieder zurückkehrt, um den Status der Site abzufragen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die notwendigen Einstellungen in der .htaccess-Datei vorzunehmen.
Bevor Du Inhalte und Seiten wirklich löscht und aus dem Index nimmst, solltest Du Dir überlegen, ob sie wirklich keinen Mehrwert mehr bieten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn es sich um nutzergenerierte Inhalte handelt, die für Deine User noch wichtig sind. An dieser Stelle ist es empfehlenswert, eine Weiterleitung einzurichten oder die Inhalte auf einer neuen Seite zusammenzuführen. Gerade bei Shopseiten ist es wichtig, auf eine ähnliche Produktseite weiterzuleiten. Dadurch gibst Du auch den Linkjuice weiter.

Abschließende Zusammenfassung

Die folgenden Ausführungen haben Dir gezeigt, auf welche Weise ein Websiterelaunch angegangen werden sollte. Du hast sicher festgestellt, dass es sehr aufwendig ist, einen Relaunch vorzubereiten. Mit ein zwei Tagen Arbeit ist das nicht erledigt. Je besser Du aber die Inhalte festhältst, aussortierst und vorbereitest, desto einfacher ist die spätere Implementierung in die neue Site. Die Entscheidung, welche Inhalte noch relevant sind und welche nicht, bleibt Dir an dieser Stelle selbst überlassen. Du hast ein paar Kriterien kennengelernt, an denen Du Dich orientieren kannst.

Wichtig ist, dass Du bei Deiner Arbeit mit äußerster Sorgfalt und Genauigkeit vorgehst und keine wichtigen Inhalte vergisst oder aus Versehen löscht. Verschiedene Tools und Programme helfen Dir dabei, eine ordentliche Struktur aufzubauen und alle wichtigen Inhalte festzuhalten.
Im nächsten Beitrag Teil 2 befassen wir uns mit den weiteren Schritten, die bei einem Websiterelaunch wichtig sind und beachtet werden sollten.

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