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Symbolische Darstellung von Webtrends auf Desktopgeräten, Tablets und mobilen Geräten als Headerbild

Webtrends 2015 (Teil 2 von 3)

Letzte Woche haben wir ja bereits angekündigt, dass noch weitere Webtrends aufgelistet werden. Hier sind drei weitere:

4. Mikrointeraktionen
Mikrointeraktionen werden bereits seit Längerem verstärkt eingesetzt. Oft sind diese auf News-Portalen zu finden, welche mit Hilfe eines Overlays den Besucher zum Abonnement eines Newsletters oder Ähnlichem auffordern. Es ist wahrscheinlich, dass diese Technik auch zur strukturierten Darstellung von Informationen immer häufiger zum Einsatz kommen wird.
Mikrointeraktionen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Schnell können Sie den User stören, wenn diese zu aufdringlich wirken. Mehrere Overlays gleichzeitig und ständiges aufpoppen von Nachrichten kann beispielsweise die User Experience stark verschlechtern.

Screenshot: Beispielhafte Mikrointeraktion mit Hilfe eines Overlays auf einer Website
Mikrointeraktionen können die Benutzerfreundlichkeit der Website fördern - aber auch das Gegenteil bewirken.

5. Infinite Scrolling, One-Pager und Parallax Scrolling (Storytelling)
Klicken ist out: Seitenlayouts, die auf Unterseiten verzichten, und statt dessen viel Information auf einer Seite darzustellen versuchen, setzen sich immer weiter durch.
Der Mythos "Leute scrollen nicht" ist veraltet. In Zeiten von "Streams", endlosen Listen von Status- oder News-Updates, beispielsweise in Social Media, ist Scrollen schon lange eine natürliche Navigationsform.
Mit Hilfe von Infinite Scrolling lassen sich Inhalte dynamisch nachladen, One-Pager sind Seiten, die alle Informationen auf einer Seite darstellen und Parallax Scrolling verwendet verschiedene Tiefenebenen, um beispielsweise Bilder "hinter" Texte zu legen.
Diese Technologien sind an sich keine neuen Trends, aber sie bieten Vorteile für mobile Geräte, bei denen Scrolling einfacher ist als Buttons und Links anzuklicken. Auch bieten sie neue Möglichkeiten, Inhalte innovativ an den Mann zu bringen - dies sieht man an der ansteigenden Zahl der Webseiten, die Mittel wie "Storytelling" einsetzen. Hierbei wird mit Hilfe von Scrolling eine Geschichte erzählt, oder sogar ein kurzer Film abgespielt, der oft den Besucher mit weiteren Interaktionen fesselt.

6. Off-Canvas-Menüs in Desktop-Ansicht
Durch die Entwicklung von Webseiten „mobile first“ richtet sich der Schwerpunkt der Layoutentwicklung immer mehr auf Tablets und Smartphones. Dies führt dazu, dass inzwischen auch für die Desktop-Ansicht einer Seite Elemente aus mobiler Webseiten-Entwicklung zur Anwendung kommen. Das Menü, das sich in der normalen Ansicht versteckt, und erst beim Klick auf einen Button ("Hamburger") erscheint, ist so ein Fall.

Screenshot: Off-Canvas-Menüs in Desktop-Ansicht aufgeklappt durch Klick auf Symbol
Fast jeder kennt das typische Smartphone-Menü - ob vom Computer oder vom mobilen Gerät.

Ab dem Montag, den 9. Februar gibt es den letzten Teil unserer Serie (Teil 3 von 3)